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Jardín de Cactus auf Lanzarote: César Manriques Werk in Guatiza

Jardín de Cactus auf Lanzarote: César Manriques Werk in Guatiza

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Jardín de Cactus auf Lanzarote: César Manriques Werk in Guatiza

Auf einen Blick

Der Jardín de Cactus liegt in Guatiza, in der Gemeinde Teguise auf Lanzarote, und war César Manriques letzte große Gestaltung auf der Insel. In einem ehemaligen Rofe-Steinbruch vereint er Kakteen aus verschiedenen Weltregionen mit eingebundener Architektur, Vulkanstein und einer restaurierten Mühle als markantem Blickpunkt.

Jardín de Cactus auf Lanzarote: César Manriques Werk in Guatiza (Lanzarote)
Foto: Wiki05 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Was es ist und warum sich der Besuch lohnt

Der Jardín de Cactus verwandelt einen ehemaligen Picón-Steinbruch in einen botanischen und architektonischen Raum von menschlichem Maßstab. César Manrique arbeitete hier mit Vulkanstein, runden Wegen, Terrassen und Designelementen, die den Pflanzen nie die Schau stehlen. Die Sammlung umfasst Kakteen unterschiedlicher Herkunft und lässt Formen, Dornen, Blüten und Volumen in Ruhe betrachten. Die restaurierte Mühle im oberen Bereich verankert die Anlage im Agrarlandschaftsbild von Guatiza und dem Norden Lanzarotes.

Anreise

Der Garten liegt in Guatiza, in der Gemeinde Teguise, im Norden von Lanzarote. Man erreicht ihn über die Straße von den wichtigsten Orten der Insel aus, indem man der Beschilderung nach Guatiza und zu den Centros de Arte, Cultura y Turismo de Lanzarote folgt. Der Besuch lässt sich gut in eine Route durch den Norden einbauen, zusammen mit weiteren Manrique-Orten oder Dörfern der Umgebung. Da es sich um eine verwaltete Anlage handelt, sollten Öffnungszeiten, Eintritt und Bedingungen auf der offiziellen Website von CACT Lanzarote geprüft werden.

Tipps für den Besuch

Der Eintritt ist kostenpflichtig, daher sollte man Öffnungszeiten und Verfügbarkeit nicht voraussetzen, sondern vorher auf der offiziellen Website prüfen. Der Rundgang ist entspannt, findet aber zu großen Teilen im Freien statt; Sonnenschutz und Wasser sind besonders an klaren Tagen sinnvoll. Nimm dir Zeit, die verschiedenen Ebenen hinauf- und hinabzugehen: Der Garten wirkt je nach Blickpunkt deutlich anders. Respektiere die Pflanzen und halte Abstand zu Kakteen mit sichtbaren Dornen.

Was man im Inneren sieht: Manriques letztes großes Werk

Der Jardín de Cactus war César Manriques letztes großes Werk, eröffnet 1990, und fasst seine Arbeitsweise besonders gut zusammen: einen beschädigten Ort zurückgewinnen, die umgebende Agrarlandschaft lesen und daraus ein präzises öffentliches Werk formen. Er entstand in einer ehemaligen Rofera von Guatiza, einem Picón-Steinbruch in einer Gegend, die traditionell mit Feigenkakteen und Cochenille verbunden ist. Im Inneren funktioniert die Anlage wie ein pflanzliches Amphitheater mit rund 4.500 Pflanzen und etwa 450-500 Arten von Kakteen und Sukkulenten aus mehreren Kontinenten. Der Besuch besteht nicht nur aus dem Zählen von Exemplaren: Der Rundgang wechselt zwischen niedrigen Perspektiven, Terrassen, Mauern aus Vulkanstein und dem Kontrast zwischen der Geometrie des Gartens und den Formen der Pflanzen. Im oberen Bereich steht eine restaurierte Gofio-Mühle mit Blick über die gesamte Anlage. Das 8 Meter hohe Kaktusmonument markiert den Eingang, innen gibt es eine Cafeteria mit Terrasse. Der Garten gehört zum CACT-Netzwerk.

Häufige Fragen

Fragen zu Jardín de Cactus auf Lanzarote

Ist der Jardín de Cactus kostenlos?

Nein. Er ist ein Centro de Arte, Cultura y Turismo de Lanzarote mit kostenpflichtigem Eintritt. Aktuelle Informationen stehen auf der offiziellen Website.

Wo liegt der Jardín de Cactus?

Er liegt in Guatiza, in der Gemeinde Teguise, im Norden von Lanzarote. Die Anfahrt erfolgt über die Straße nach lokaler Beschilderung.

Welche Verbindung hat er zu César Manrique?

Er war César Manriques letzte große Arbeit auf Lanzarote. In einem ehemaligen Rofe-Steinbruch verbindet er Botanik, Architektur, Vulkanstein und Agrarlandschaft.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Das hängt vom eigenen Tempo ab und davon, ob man die Sammlung genauer betrachten möchte. Sinnvoll ist, den Garten nicht als Fünf-Minuten-Stopp zu behandeln, denn der Rundgang hat mehrere Ebenen und Perspektiven.

Wie viele Kakteen hat der Jardín de Cactus?

Der Jardín de Cactus umfasst rund 4.500 Kakteen und Sukkulenten, mit mehreren hundert Arten aus verschiedenen Kontinenten. Die genaue Zahl kann sich mit der Sammlung verändern, doch die Anlage ist als großes pflanzliches Amphitheater in einem ehemaligen Rofe-Steinbruch angelegt.

Was ist die Rofera, in der er gebaut wurde?

Eine Rofera ist ein ehemaliger Steinbruch für Rofe oder Picón, vulkanisches Lapilli, das Bauern nutzten, um die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren. Manrique nutzte diese Vertiefung in Guatiza für den Jardín de Cactus, umgeben von einer Gegend, die mit Feigenkaktus- und Cochenillekultur verbunden ist.

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Jardín de Cactus ist eine kostenpflichtige Attraktion: Wenn du deine Tickets im Voraus buchst, sicherst du dir deinen Platz und sparst dir meist die Schlange an der Kasse.

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