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Playa Amarilla auf Teneriffa: Guide zum Baden und Schnorcheln
Playa Amarilla ist eine kleine felsige Badestelle an der Montaña Amarilla im Süden Teneriffas. Der Zugang erfolgt über Costa del Silencio, das Schutzgebiet Montaña Amarilla liegt jedoch in San Miguel de Abona. Besonders sind der gelbe Tuffstein, das klare Wasser und das Schnorcheln bei ruhiger See.
Was Playa Amarilla ist und warum sich der Besuch lohnt
Playa Amarilla ist kein klassischer Sandstrand, sondern eine Bucht und Badestelle auf hellem Vulkangestein am Fuß der Montaña Amarilla. Ihren Charakter prägen die gelblichen Tuffwände, der Kontrast zum blauen Meer und der felsige Meeresgrund, der sie bei ruhiger See sehr attraktiv zum Schnorcheln macht. Der touristische Zugang wird meist mit Costa del Silencio in Arona verbunden, die natürliche Referenz Montaña Amarilla liegt jedoch an der Küste von San Miguel de Abona. Deshalb beschreibt man den Ort am besten als Umfeld Costa del Silencio-Montaña Amarilla, ohne die gesamte Erfahrung künstlich einem einzigen Gemeindegebiet zuzuordnen. Es ist ein kurzer, lokaler und optisch besonderer Stopp, deutlich anders als die großen Sandstrände im Süden. Er gefällt vor allem Menschen, die Felsen, ein kurzes Bad und klares Wasser den Dienstleistungen eines klassischen Strandes vorziehen. Der Reiz ist ebenso geologisch wie badetauglich, deshalb lohnt sich ein Besuch ohne Eile.
Anreise und Parken
Am praktischsten erreicht man die Stelle über Costa del Silencio, von den nahen Wohnstraßen hinunter Richtung Montaña Amarilla. Mit dem Auto kommt man über die Achse Las Galletas, Costa del Silencio und Amarilla Golf; wer von der TF-1 anreist, sollte mit einem letzten Abschnitt über lokale Straßen im Süden rechnen. Einen großen Strandparkplatz darf man nicht erwarten: Geparkt wird dort, wo es im städtischen Umfeld erlaubt ist, danach geht man wenige Minuten bis zur Küste. Mit dem Bus ist die Gegend an Costa del Silencio und Las Galletas angebunden, die TITSA-Verbindungen sollte man aber vor der Abfahrt prüfen, damit Haltestellen und Zeiten passen. Stelle das Auto nicht auf Pisten oder zweifelhafte Randstreifen; das Naturumfeld ist bereits stark belastet. Mit viel Ausrüstung ist diese Bucht nicht die richtige Wahl.
Baden, Bedingungen und Ausstattung
Ob man hier gut baden kann, hängt stark vom Zustand des Meeres ab. Bei ruhigem Wasser ist Playa Amarilla sehr schön, um vorsichtig einzusteigen, zu schnorcheln und den felsigen Grund zu beobachten. Bei Wellen, Wind oder Dünung werden die Felsplattformen und Stufen unangenehm und rutschig. Ein Strand mit umfassender Ausstattung ist das nicht: Liegen, Sonnenschirme oder eine Sandpromenade sollte man nicht erwarten. Nimm Badeschuhe, eine Schnorchelmaske und Vorsicht beim Ein- und Ausstieg mit. Mit Kindern eignet sich der Ort eher zum Anschauen, Spazieren und bei sehr ruhigen Bedingungen zum kurzen Nasswerden, nicht wie ein klassischer Familienstrand zum freien Baden. Spring nicht von Felsen, wenn du Grund, Tiefe und Ausstieg nicht klar erkennst. Der Ausstieg aus dem Wasser ist genauso wichtig wie der Einstieg, besonders bei steigender Tide.
Lokale Tipps
Komm mit wenig Gepäck und Schuhen mit gutem Halt: Kühlbox, Stühle und Sonnenschirm ergeben hier wenig Sinn. Am besten ist oft der Vormittag, wenn der Wind im Süden weniger stark ist und das Wasser klarer sein kann. Klettere nicht auf erodierte Kanten und nimm keine Steine mit; es ist ein empfindliches vulkanisches Umfeld mit hohem Besucherandrang. Wenn du wirklich baden möchtest, beobachte zuerst, wie andere ins Wasser hinein- und wieder herauskommen. Siehst du Schaum, Wellen, die gegen die Felsen schlagen, oder von längeren Serien nasse Stufen, bleib besser beim Spazieren und Fotografieren. Für einen ganzen Strandtag im Sand lässt sich der Besuch mit Las Galletas oder einem anderen nahen Strand kombinieren.
Häufige Fragen
Fragen zu Playa Amarilla auf Teneriffa
Liegt Playa Amarilla in Arona oder in San Miguel de Abona?
Der touristische Zugang erfolgt über Costa del Silencio, einen Ortsteil von Arona. Die natürliche Referenz Montaña Amarilla liegt jedoch an der Küste von San Miguel de Abona. Am genauesten ist daher die Einordnung als Umfeld Costa del Silencio-Montaña Amarilla im Süden Teneriffas.
Hat Playa Amarilla Sand?
Nein. Playa Amarilla ist kein Sandstrand wie Las Vistas oder El Duque. Es handelt sich um eine felsige Bucht mit vulkanischen Plattformen und gelben Tuffwänden. Genau diese Landschaft macht sie besonders, verlangt aber auch Badeschuhe, vorsichtiges Gehen und Aufmerksamkeit für den Zustand des Meeres.
Ist Playa Amarilla gut zum Schnorcheln?
Ja. Bei ruhiger See gehört sie zu den dankbarsten einfachen Schnorchelstellen im Süden, wegen des felsigen Grundes und des klaren Wassers. Geh immer langsam ins Wasser, berühre keine Tiere und keine Felsen und verzichte aufs Baden bei Wellen oder schlechter Sicht.
Ist Playa Amarilla mit Kindern empfehlenswert?
Nur bei sehr ruhigen Bedingungen und mit ständiger Aufsicht. Der Ort bietet nicht den Komfort eines Familien-Sandstrandes, und der Einstieg ins Wasser kann rutschig sein. Für kleine Kinder eignet er sich meist eher als kurzer Spaziergang und Aussichtspunkt denn als Hauptstrand zum Baden.
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