Saltar al contenido

Iniciar sesión

Playa del Matorral in Morro Jable: Leuchtturm, Salzwiese und Strand

Playa del Matorral in Morro Jable: Leuchtturm, Salzwiese und Strand

Reiseführer von Canarias.app · Fuerteventura

Playa del Matorral in Morro Jable: Leuchtturm, Salzwiese und Strand

Auf einen Blick

Die Playa del Matorral ist der grosse Stadtstrand von Morro Jable: goldener Sand, Leuchtturm und Promenade, aber auch das Saladar de Jandía, ein in den Kanaren einzigartiges Ramsar-Feuchtgebiet, das man respektvoll von Holzstegen aus erlebt. Der Strand ist bequem, gehört aber untrennbar zu seinem geschützten Ökosystem.

Playa del Matorral in Morro Jable: Leuchtturm, Salzwiese und Strand (Fuerteventura)
Foto: dronepicr · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
Wassertemperatur 23 °C☀️ 22 °C KlarMeer Leicht bewegtLive

Der grosse Strand von Morro Jable

Die Playa del Matorral, auch Playa del Saladar genannt, ist der Sandstreifen entlang von Morro Jable im Süden Fuerteventuras. Sie bietet mehr als vier Kilometer feinen goldenen Sand, meist ruhiges, flaches Wasser und eine städtische Kante, die den Zugang von Hotels, Promenade und Ortskern erleichtert. Sie sollte nicht mit dem Reiseführer zu Morro Jable verwechselt werden, der den Ort, den Hafen und die Basis für Reisen im Süden beschreibt. Hier steht der Strand im Mittelpunkt: Leuchtturm, Baden, Nutzungszonen, geschütztes Saladar und das Verhältnis zwischen Tourismus und Natur. Für alle, die Service in der Nähe suchen und trotzdem eine offene Landschaft wollen, ist er einer der bequemsten Strände des Südens. Ganz ohne Variablen ist er aber nicht: Der Passat kann auffrischen, die Gezeiten verändern die nutzbare Sandbreite, und die Badeaufsicht hängt von der Saison ab. Diese Abgrenzung verhindert eine Dopplung mit der Ortsseite.

Der Leuchtturm und die Badezonen

Der Leuchtturm von Morro Jable, auch Faro del Matorral, ist der wichtigste Orientierungspunkt des Strandes. Es handelt sich um einen weissen, kegelstumpfförmigen Betonturm, seit 1996 in Betrieb und 58,60 Meter hoch, eine in den verfügbaren Quellen gut belegte Angabe. Er prägt nicht nur das Landschaftsbild, sondern hilft auch bei der Einordnung der Nutzungszonen: Nördlich des Leuchtturms, Richtung Jandía, ist FKK verbreitet; südlich davon, näher am Ort, überwiegen bekleidetes Baden und Familiennutzung. Beides liegt an demselben langen Strand, man wählt also einfach den passenden Abschnitt. Das Meer ist durch die Ost-Südost-Ausrichtung und den relativen Schutz im Süden der Insel oft ruhig, am Nachmittag kann jedoch Wind aufkommen. Strandservice, barrierearme Zugänge, Rettungsposten oder Duschen können je nach Saison variieren; am besten prüft man sie vor Ort. Wer sich am Leuchtturm orientiert, findet sich beim ersten Besuch deutlich leichter zurecht.

Das Saladar de Jandía

Was die Playa del Matorral von anderen Stadtstränden unterscheidet, ist das Saladar de Jandía, das geschützte Küstenfeuchtgebiet zwischen Morro Jable und dem Sand. Es ist als Sitio de Interés Científico geschützt und seit dem 24. Oktober 2002 das einzige Feuchtgebiet der Kanarischen Inseln auf der Ramsar-Liste international bedeutender Feuchtgebiete. Die salztolerante Vegetation umfasst Arten wie Salado, Mato moro und Meerestraube; an einigen Stellen kann sie bis zu zwei Meter hoch werden. Bei Flut wird das Gebiet regelmässig überschwemmt, sodass sich die Wasserfläche mit den Gezeiten verändert. Für Besucher gilt eine einfache Regel: Nur die Holzstege und ausgewiesenen Tafeln nutzen, keine Vegetation betreten und keine eigenen Pfade anlegen. Der Strand erlaubt Freizeit; das Saladar verlangt Abstand, Aufmerksamkeit und Respekt. Es ist kein Stadtgarten, sondern ein Lebensraum unter Salz-, Gezeiten- und Tourismusdruck, dessen Erhalt vom Verhalten der Besucher abhängt.

Vögel, Promenade und Zugang vom Ort

Das Saladar fügt einem sehr touristischen Strand eine wichtige Biodiversitätsebene hinzu. Zu den mit diesem Feuchtgebiet verbundenen Vögeln zählen Wat- und Stelzvögel wie Seeregenpfeifer, Regenbrachvogel, Uferschnepfen, Strandläufer und auf dem Durchzug auch Löffler. Man muss daraus keinen ornithologischen Ausflug machen: Beobachten von den Stegen und Rücksicht reichen aus. Die Promenade von Morro Jable verbindet den Strand mit Ortskern, Hafen und Strandlokalen, sodass Baden, Spazieren und Essen ohne Auto möglich sind, wenn man in der Nähe wohnt. Von anderen Inselteilen ist die FV-2 die wichtigste Zufahrt; von Puerto del Rosario und dem Flughafen sind es etwa 90 Kilometer, von Costa Calma rund 22. Parkplätze gibt es im Bereich der Strandfront und nahe dem Leuchtturm, mit der üblichen Verfügbarkeit eines touristischen Ortes. Ein kleines Fernglas genügt, wenn man schauen möchte, ohne ins Feuchtgebiet einzudringen oder ruhende Vögel zu stören.

Tipps für einen geschützten Strand

Die beste Art, die Playa del Matorral zu geniessen, ist das Verständnis ihrer zwei Rhythmen: Strand und Saladar. Im Sand braucht man Sonnenschutz, denn natürlichen Schatten gibt es fast nicht; wenn der Passat Sand aufwirbelt, macht ein Windschutz den Aufenthalt angenehmer. Beim Baden sollte man Absperrungen und Rettungsposten beachten, sofern sie in Betrieb sind, und Kinder auch bei ruhig wirkendem Meer im Blick behalten. Im Saladar gilt: die Stege nicht verlassen. Das Ökosystem ist empfindlich und wird bei Flut überspült. Die Playa del Matorral gehörte im Gemeindegebiet von Pájara zu den mit Blauer Flagge ausgezeichneten Stränden, doch diese Auszeichnung wird jede Saison neu geprüft; das aktuelle Jahr sollte daher immer kontrolliert werden. Unsichere Flächenangaben zum Feuchtgebiet besser vermeiden; falls eine Näherung nötig ist, kann man von rund 120 Hektar sprechen. Wer mit Kindern unterwegs ist, erklärt vorher den Unterschied zwischen frei nutzbarem Sand und geschütztem Saladar, denn hier darf nicht jeder offene Raum betreten werden.

Häufige Fragen

Fragen zu Playa del Matorral in Morro Jable

Warum heisst sie Playa del Matorral?

Der Name bezieht sich auf das Saladar de Jandía hinter dem Strand: eine salztolerante Buschvegetation, die auf dem Feuchtgebiet wächst. Der Strand ist auch als Playa del Saladar bekannt, und der Leuchtturm wird sowohl Morro Jable als auch Matorral genannt.

Ist die Playa del Matorral ein FKK-Strand?

Zum Teil. Der Leuchtturm von Morro Jable dient als Orientierung: Nördlich davon, Richtung Jandía, ist FKK verbreitet; südlich, beim Ort, überwiegen bekleidetes Baden und Familien. Beide Nutzungen bestehen an einem sehr langen Strand ohne sichtbaren Konflikt nebeneinander.

Was ist das Saladar de Jandía?

Es ist ein geschütztes Küstenfeuchtgebiet zwischen Morro Jable und dem Strand, mit an Salz angepasster Vegetation. Es ist Sitio de Interés Científico und das einzige kanarische Feuchtgebiet auf der Ramsar-Liste. Man sollte es nur über die Stege besuchen und die Vegetation nicht betreten.

Wie lang ist die Playa del Matorral?

Sie ist mehr als vier Kilometer lang, etwa 4,3 km, und damit einer der längsten Strände im Süden Fuerteventuras. Es ist ein langer Strand mit goldenem Sand und genügend Breite, um verschiedene Nutzungen zu verteilen.

Ist die Playa del Matorral gut für Familien?

Ja, besonders im südlichen Abschnitt beim Ort, wo der Zugang städtischer ist und das Meer meist ruhig wirkt. Trotzdem sollte man Flaggen, Wind und saisonale Badeaufsicht prüfen und Kinder nicht ausserhalb der Stege ins Saladar laufen lassen.

Hol mehr aus deinem Besuch heraus

Tickets, Touren und Aktivitäten

Es gibt Ausflüge, geführte Touren und Aktivitäten auf Fuerteventura, um deinen Besuch in Playa del Matorral abzurunden.

Touren und Aktivitäten ansehen

Weiter entdecken

Mehr sehen auf Fuerteventura

Touren und Aktivitäten auf Fuerteventura

Touren werden geladen…