Saltar al contenido

Iniciar sesión

Arucas (Gran Canaria): Guide für Stadt, Kirche und Rum

Arucas (Gran Canaria): Guide für Stadt, Kirche und Rum

Reiseführer von Canarias.app · Gran Canaria

Arucas (Gran Canaria): Guide für Stadt, Kirche und Rum

Auf einen Blick

Arucas ist eine Stadt im Norden von Gran Canaria mit gepflegter Altstadt, Rumtradition und der Kirche San Juan Bautista, die im Volksmund Kathedrale von Arucas genannt wird, obwohl sie keine Kathedrale ist. Von Las Palmas aus ist sie ein unkomplizierter Ausflug, bei dem sich Kulturerbe, Arehucas, ein historischer Garten und Aussichtspunkte verbinden lassen, ohne weit fahren zu müssen.

Arucas (Gran Canaria): Guide für Stadt, Kirche und Rum (Gran Canaria)
Foto: Jl FilpoC · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Was Arucas ausmacht und warum sich der Besuch lohnt

Arucas ist ein elegantes Eingangstor in den Norden von Gran Canaria. Die Stadt liegt nah genug an Las Palmas de Gran Canaria für einen kurzen Ausflug, hat aber eine sehr eigene Identität: historischer Ortskern, blauer Stein, Bananenplantagen, Rum und eine monumentale Präsenz, die bei der Ankunft überrascht. Ihr bekanntestes Bild ist die Kirche San Juan Bautista, die wegen ihrer Größe und neugotischen Wirkung im Volksmund Kathedrale von Arucas heißt, obwohl sie keine Kathedrale ist. Rundherum liegen Einkaufsstraßen, Plätze, Steinfassaden und Gebäude, die von einem landwirtschaftlich geprägten und wohlhabenden Norden erzählen. Arucas passt zu Reisenden, die mehr suchen als Strand und Aussichtspunkt: Hier gibt es städtisches Erbe, eine Brennerei, einen privaten botanischen Garten und einen Berg mit Aussicht, der die Stadt von oben ordnet. Einen ganzen Tag braucht man nicht, aber einen Vormittag oder Nachmittag sollte man ihr geben. Der Reiz liegt darin, Altstadt, Rum und Ausblicke ohne Hast zu verbinden. Auch als Etappe Richtung Teror funktioniert Arucas sehr gut.

Das Wesentliche in Arucas

Die Kirche San Juan Bautista ist der wichtigste Halt. Der heutige Bau begann 1909, wurde 1917 für den Gottesdienst geöffnet und über Jahrzehnte weitergeführt, mit lokalem Stein und einer neugotischen Außenwirkung, die den Ortskern beherrscht. Danach lohnt ein Spaziergang durch die umliegenden Straßen, ein Blick auf die Plaza de San Juan und der Weg hinunter zum Stadtpark sowie zu den traditionellen Einkaufsbereichen. Die Destilería Arehucas eröffnet eine ganz andere Perspektive: die Geschichte des Rums auf Gran Canaria, einer Industrie, die im 19. Jahrhundert entstand und bis heute eng mit dem Namen der Stadt verbunden ist. Meist werden Besichtigungen mit Verkostung angeboten, doch Zeiten und Bedingungen sollte man vorab auf der offiziellen Website prüfen. Der Jardín de la Marquesa am Fuß der Montaña de Arucas bietet einen botanischen Spaziergang mit Arten aus mehreren Kontinenten; da es sich um ein privates Gelände handelt, sollte auch hier die Öffnung kontrolliert werden. Zum Abschluss lohnt der Aussichtspunkt auf der Montaña de Arucas, wenn die Sicht mitspielt.

Wo essen und was probieren

Arucas lässt sich ohne seine Rumtradition kaum verstehen, auch wenn der Besuch nicht zwangsläufig mit einem Glas enden muss. Zum Essen bieten die Altstadt und ihre Umgebung kanarische Küche, Grillfleisch, Eintöpfe, Fisch je nach Marktangebot und modernere Adressen. Wer nur kurz anhält, hat mit einem Kaffee im Zentrum und einer Runde durch die Straßen nahe San Juan den Abstecher schon gerechtfertigt. Wer mehr Zeit hat, reserviert einen Tisch und legt die Brennerei je nach bestätigten Öffnungszeiten davor oder danach. Im Norden von Gran Canaria sind die Wege kurz, daher lässt sich Arucas auch gut mit Teror, Firgas, Guía oder einer Route zu Naturpools kombinieren. Am Wochenende sollte man nicht ohne Plan auf ein spätes Mittagessen setzen: Viele Nordrouten machen hier Station. Wer lokale Produkte sucht, fragt nach saisonalen Gerichten und wählt nicht nur nach Nähe zur Kirche.

Anreise und Orientierung vor Ort

Von Las Palmas de Gran Canaria erreicht man Arucas mit dem Auto über den Norden in kurzer Zeit, meist in etwa zwanzig bis dreißig Minuten, je nach Verkehr und Ausgangspunkt. Es gibt auch Busverbindungen, die praktisch sind, wenn sich der Plan auf die Altstadt beschränkt und nicht mehrere Orte verbunden werden sollen. Mit dem Auto gilt: legal parken und zu Fuß weitergehen. Das Zentrum erlebt man am besten laufend, mit kurzen Stopps, statt das Fahrzeug an jede Tür heranzubringen. Für die Destilería Arehucas oder den Jardín de la Marquesa kann es sinnvoll sein, das Auto noch einmal zu bewegen, je nach Hitze, Mobilität und Zeit. Wer zur Montaña de Arucas hinauffährt, sollte ruhig fahren und keine Ränder oder nicht freigegebenen Zufahrten blockieren. Die klassische Route ab der Hauptstadt ist Arucas am Vormittag und danach Teror, oder umgekehrt. Bei wenig Zeit: San Juan, Altstadt und eine Zusatzbesichtigung, also Brennerei oder Garten.

Tipps von vor Ort

Arucas und Teror konkurrieren nicht miteinander; sie ergänzen sich. Arucas ist urbaner, industrieller und stärker vom Stein geprägt; Teror wirkt traditioneller, marianischer, mit Balkonen und Sonntagsmarkt. Wer zwischen beiden schwankt, sollte nach der Art des Tages wählen: Arucas passt besser zu Brennerei, Architektur und Aussichtspunkt; Teror zu traditionellem Spaziergang und Inselinneren. Wer Architektur mag, sollte auch die Fassaden der Altstadt beachten: Der blaue Stein von Arucas und die Arbeit der Steinmetze sind weit über San Juan hinaus sichtbar. Öffnungszeiten von Arehucas und Jardín de la Marquesa vor der Tagesplanung prüfen, denn ein geschlossener Besuch sollte nicht den ganzen Plan tragen. Für Fotos ist die Fassade von San Juan mit Seitenlicht und weniger Autos im Umfeld am stärksten. Bei Calima verliert der Aussichtspunkt auf der Montaña de Arucas an Reiz; dann lieber mehr Zeit in der Altstadt einplanen. Einmal parken und laufen, statt jeden Punkt mit dem Auto zu verfolgen.

Häufige Fragen

Fragen zu Arucas

Was kann man in Arucas an einem Vormittag sehen?

Am besten zuerst die Kirche San Juan Bautista, die Altstadt, den Stadtpark und eine Zusatzbesichtigung einplanen: Destilería Arehucas oder Jardín de la Marquesa, je nach Öffnungszeiten. Bei guter Sicht kommt der Aussichtspunkt auf der Montaña de Arucas dazu, bevor es weiter durch den Norden geht.

Ist die Kirche von Arucas eine Kathedrale?

Nein. Sie wird wegen ihrer Größe und ihres neugotischen Aussehens im Volksmund Kathedrale von Arucas genannt, offiziell ist sie aber die Kirche San Juan Bautista. Der heutige Bau begann 1909 und ist besonders für den Stein aus Arucas und die Arbeit lokaler Steinmetze bekannt.

Kann man die Destilería Arehucas besichtigen?

Ja, Arehucas bietet Besichtigungen der Brennerei mit Rundgang und Verkostung an. Zeiten, verfügbare Tage und Bedingungen können sich jedoch ändern. Vor dem Besuch sollte man die offiziellen Informationen prüfen und reservieren, falls es verlangt wird, besonders in der Hochsaison oder mit Gruppen.

Was ist schöner, Arucas oder Teror?

Beide Orte ergänzen sich. Arucas wirkt urbaner, mit neugotischer Kirche, Rum, Stein und Aussichtspunkt. Teror bietet mehr traditionelle Atmosphäre, Balkone und den Charakter einer marianischen Villa. Wenn möglich, kombiniert man beide am selben Tag; sonst entscheidet der persönliche Reisestil.

Wie kommt man von Las Palmas nach Arucas?

Mit dem Auto liegt Arucas nur eine kurze Fahrt von Las Palmas de Gran Canaria entfernt, über die Nordachse meist etwa zwanzig bis dreißig Minuten je nach Verkehr. Es gibt auch Busse in die Gemeinde. Wer Brennerei, Garten und Aussichtspunkt verbinden möchte, ist mit dem Auto flexibler.

Hol mehr aus deinem Besuch heraus

Tickets, Touren und Aktivitäten

Es gibt Ausflüge, geführte Touren und Aktivitäten auf Gran Canaria, um deinen Besuch in Arucas abzurunden.

Touren und Aktivitäten ansehen

Weiter entdecken

Mehr sehen auf Gran Canaria

Touren und Aktivitäten auf Gran Canaria

Touren werden geladen…