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Barranco de Guayadeque (Gran Canaria): Sehenswürdigkeiten, Routen und Höhlenrestaurants

Barranco de Guayadeque (Gran Canaria): Sehenswürdigkeiten, Routen und Höhlenrestaurants

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Barranco de Guayadeque (Gran Canaria): Sehenswürdigkeiten, Routen und Höhlenrestaurants

Auf einen Blick

Der Barranco de Guayadeque erstreckt sich zwischen Agüimes und Ingenio im Südosten Gran Canarias. Er vereint steile Felswände, Barranco-Vegetation, bewohnte Höhlenhäuser, vorspanisches Erbe und in den Fels gehauene Restaurants. Der Zugang zum Barranco ist frei; Interpretationszentrum und Restaurants funktionieren separat.

Barranco de Guayadeque (Gran Canaria): Sehenswürdigkeiten, Routen und Höhlenrestaurants (Gran Canaria)
Foto: Toni Teror · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Was es ist und warum sich der Besuch lohnt

Guayadeque ist einer jener Barrancos, in denen Geografie und Alltagsleben unmittelbar aufeinandertreffen. Entlang der Strecke erscheinen Hänge voller Höhlen, einige historisch, andere noch heute mit Wohnungen, Restaurants oder kleinen Siedlungen verbunden. Der Ort ist landschaftlich, ethnografisch und archäologisch interessant, weil er zeigt, wie das Inselinnere Gran Canarias über Jahrhunderte bewohnt wurde. Man sollte ihn nicht nur als hübsche Strasse betrachten: Sein Wert liegt darin, die Felswände, Terrassen und menschliche Nutzung des Barrancos in Ruhe wahrzunehmen.

Anfahrt

Der Barranco wird über die Gemeinden Agüimes und Ingenio erreicht, beide im Südosten Gran Canarias. Die Strasse führt nach und nach zwischen die Hänge hinein und ermöglicht mehrere Stopps, je nachdem, welche Punkte man besuchen möchte. Mit dem Auto ist es ein unkomplizierter Ausflug, auch wenn es enge Abschnitte und Kurven gibt, in denen man geduldig ausweichen sollte. Wer von der Küste oder aus dem Grossraum Las Palmas kommt, plant den Besuch am besten als Halbtagestour durch das südöstliche Inselinnere.

Tipps für den Besuch

Trage bequeme Schuhe, auch wenn du keine lange Wanderung vorhast, denn manche Stopps laden zu ein paar Minuten auf unebenem Gelände ein. Respektiere die Wohnungen und bewohnten Höhlen: Nicht alles, was man von aussen sieht, ist ein touristischer Raum. Wenn du in einem Höhlenrestaurant essen möchtest, prüfe Verfügbarkeit direkt beim Betrieb und gehe nicht von festen Öffnungszeiten aus. An heissen Tagen ist ein früher Start oder ein Besuch am späten Nachmittag angenehmer; der Barranco kann Wärme sammeln, auch wenn der Schatten der Wände im Tagesverlauf wandert.

Wo essen: die Höhlenrestaurants

Eine der prägnantesten Erfahrungen in Guayadeque ist ein Essen in Restaurants, die in den Fels gehauen wurden, besonders im letzten Abschnitt der Strasse rund um Montaña de las Tierras. Tagoror wird meist als bekanntester Name genannt, doch hier ist praktische Vorsicht sinnvoll: Öffnung, Uhrzeit und Reservierung vor der Auffahrt direkt mit dem Lokal bestätigen, vor allem an Wochenenden und Feiertagen. Am besten passt zum Barranco kanarische Küche für den langen Tisch: Eintöpfe, Kichererbsen, Fleischgerichte, Papas, Käse und Speisen zum Teilen ohne Eile. Wer nur die Landschaft sehen möchte, kommt mit einem kurzen Stopp aus; wer in einer Höhle essen will, sollte den Ausflug als halben Tag planen. Zwischen Januar und März, je nach Jahr, setzen blühende Mandelbäume einen besonderen Akzent entlang der Route und machen die Kombination aus Spaziergang, Aussichtspunkten und Essen noch reizvoller. Nur auf ausgewiesenen Flächen parken: Die Strasse ist schmal und füllt sich zur Mittagszeit schnell.

Häufige Fragen

Fragen zu Barranco de Guayadeque

Ist der Barranco de Guayadeque kostenlos?

Ja. Der allgemeine Zugang zum Barranco ist frei. Restaurants und Interpretationszentrum, falls man sie besucht, funktionieren separat.

Zwischen welchen Gemeinden liegt Guayadeque?

Der Barranco liegt zwischen Agüimes und Ingenio im Südosten Gran Canarias. Beide Gemeinden dienen als Orientierung für die Anfahrt.

Gibt es bewohnte Höhlenhäuser?

Ja. In Guayadeque gibt es Höhlenhäuser und in den Fels gehauene Räume, die weiterhin Teil der bewohnten Landschaft sind. Deshalb sollte man in Wohnbereichen Abstand halten und respektvoll bleiben.

Ist der Besuch eher Natur oder Kulturerbe?

Beides. Der Barranco ist landschaftlich interessant, hat aber auch archäologischen und ethnografischen Wert durch seine Beziehung zu Besiedlung und Höhlenleben.

Wie lange braucht man für Guayadeque?

Mit dem Auto und zwei oder drei Stopps für den Barranco, Cuevas Bermejas und Montaña de las Tierras sollte man zwischen anderthalb und zwei Stunden rechnen. Mit Interpretationszentrum, kurzem Spaziergang oder Essen im Höhlenrestaurant ist ein halber Tag realistischer.

Zu welchen Gemeinden gehört der Barranco?

Der touristische Besuch bewegt sich vor allem zwischen Agüimes und Ingenio, den Gemeinden, die der Barranco im Südosten Gran Canarias trennt. Im oberen Bereich verbindet sich die Umgebung mit Los Marteles, doch für Anfahrt und Orientierung sind Agüimes und Ingenio die nützlichen Bezugspunkte.

Was kann man im Barranco sehen?

Beginne beim Interpretationszentrum, fahre weiter nach Cuevas Bermejas mit der vollständig in den Fels gehauenen Höhlenkapelle San Bartolomé Apóstol und ende bei Montaña de las Tierras, wo mehrere Höhlenrestaurants liegen.

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