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Dunas de Maspalomas (Gran Canaria): Anreise, beste Zeit und Tipps
Die Dunas de Maspalomas bilden ein besonderes Naturschutzgebiet im Süden von Gran Canaria, direkt bei Strand, Charca und Faro de Maspalomas. Der Besuch führt in die bekannteste Küstenlandschaft von San Bartolomé de Tirajana: wandernder Sand, Palmenhain, Atlantikküste und ein geschützter Raum, den man mit Sorgfalt erleben sollte.
Was es ist und warum sich der Besuch lohnt
Die Dunas de Maspalomas sind ein lebendiges Dünensystem, vom Wind geformt und zwischen dem Strand von Maspalomas, der Charca und dem Palmenhain gelegen. Auf wenigen Schritten zeigen sich drei unterschiedliche Landschaften des Südens von Gran Canaria: Sand, Küstenfeuchtgebiet und Atlantikküste. Das gesamte Gebiet steht wegen seines Naturwerts unter Schutz; man sollte es deshalb als etwas Zerbrechliches betrachten, nicht als bloße Sandfläche zum Durchqueren. Das Bild verändert sich mit dem Tageslicht und der Windrichtung.
Anreise
Der Zugang erfolgt über das touristische Gebiet von Maspalomas in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana. Üblich ist der Weg über die Umgebung des Faro de Maspalomas, der Charca oder die Promenaden, die zum Strand führen. Mit dem Auto kommt man über die Hauptstraßen im Süden Gran Canarias und geht anschließend von den erlaubten Zugängen zu Fuß weiter. Der Besuch lässt sich auch ohne komplizierte Route mit Meloneras oder dem Strand von Maspalomas verbinden.
Tipps für den Besuch
Es handelt sich um ein Schutzgebiet: Gehe nur auf Wegen und in erlaubten Bereichen, beachte die Beschilderung und betrete keine gesperrten Zonen, besonders wenn sie mit Brutplätzen oder Umweltregeneration zusammenhängen. Nimm Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenschutz mit, denn in den Dünen gibt es keinen Schatten und die Hitze kann selbst außerhalb des Sommers stark sein. Verzichte darauf, als Abkürzung beliebige Sandhänge hinauf- und hinunterzulaufen; das ist nicht nur anstrengender, sondern beschädigt einen Untergrund, der sich langsam bewegt und regeneriert.
Beste Zeit und beste Aussichtspunkte
Für den ersten klaren Überblick ist der Aussichtspunkt an der Promenade beim Hotel Riu Palace Maspalomas am bequemsten: Er liegt außen, ist öffentlich zugänglich, man muss dort nicht wohnen, und er zeigt die Größe des Dünenfeldes, ohne sensible Bereiche zu betreten. Wenn du laufen möchtest, steige immer über die ausgeschilderten Zugänge zum Strand hinab und vermeide Querfeldeinwege. Die besten Zeiten sind Sonnenaufgang und später Nachmittag, wenn der Sand weniger heiß ist und das Licht die Wellenstrukturen sichtbar macht. Mittags kann der Besuch wegen Hitze, Reflexion und fehlendem Schatten anstrengend werden. Für Fotos eignet sich der Sonnenuntergang besonders gut rund um den Faro und die Charca de Maspalomas: Das Licht kommt frontal oder seitlich, Silhouetten zeichnen sich ab und der Übergang zwischen Düne, Feuchtgebiet und Meer lässt sich besser erfassen. Mit Kindern ist es sinnvoller, vom Aussichtspunkt zu schauen und nur bis zu bequem erreichbaren Strandbereichen hinunterzugehen.
Häufige Fragen
Fragen zu Dunas de Maspalomas
Sind die Dunas de Maspalomas kostenlos?
Ja. Der Bereich der Dünen ist frei zugänglich, solange man die erlaubten Zonen und die Beschilderung des Schutzgebiets respektiert.
Darf man überall in den Dünen laufen?
Nein. Das Reservat hat erlaubte Wege und gesperrte Bereiche zum Schutz der Natur. Folge den markierten Routen und durchquere keine für Besucher geschlossenen Flächen.
Wo liegen die Dunas de Maspalomas?
Sie liegen im Süden von Gran Canaria, in San Bartolomé de Tirajana. Sie befinden sich neben dem Strand von Maspalomas, der Charca und dem Faro de Maspalomas.
Was sollte man für den Besuch mitnehmen?
Wasser, Sonnenschutz, Kopfbedeckung und bequeme Schuhe. In der Sandzone gibt es keinen natürlichen Schatten, daher sollte man die heißesten Stunden meiden.
Von wo sieht man die Dünen am besten?
Die einfachste Aussicht bietet der Aussichtspunkt beim Hotel Riu Palace Maspalomas auf der Seite von Playa del Inglés. Vom Bereich um den Faro und die Charca bekommt man eine andere, niedrigere und panoramischere Perspektive, mit dem Dünenfeld vor der Küste.
Wann ist die beste Zeit für den Besuch?
Sonnenaufgang und später Nachmittag sind am angenehmsten: Es ist weniger heiß, das Licht zeichnet den Sand besser nach und der Weg ist weniger anstrengend. Meide die Mittagsstunden bei starker Sonne, denn es gibt keinen Schatten und die Reflexion ist deutlich spürbar.
Wie lange braucht man, um sie zu Fuß zu durchqueren?
Das hängt vom Einstiegspunkt und vom Sand ab, der deutlich bremst. Für die Strecke von Playa del Inglés bis in den Bereich des Faro solltest du in ruhigem Tempo 45 bis 90 Minuten einplanen. Wenn du nur vom Aussichtspunkt schauen und fotografieren möchtest, brauchst du viel weniger Zeit.
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