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Pico de las Nieves (Gran Canaria): Aussichtspunkt am Gipfel mit Blick zum Teide
Der Pico de las Nieves ist mit 1.949 Metern der höchste Punkt Gran Canarias und einer der großen Aussichtspunkte der Insel. Von hier sieht man den Roque Nublo, die Schluchten des Inselinneren und an klaren Tagen den Teide in der Ferne. Der Besuch ist frei zugänglich, führt aber über Bergstraßen: warme Kleidung, Ruhe und etwas Planung sind wichtig.
Was der Pico de las Nieves ist und warum sich die Fahrt lohnt
Der Pico de las Nieves bildet das Dach Gran Canarias und zeigt die Insel von oben: Gipfel, Pinienwald, tiefe Barrancos und eine Abfolge vulkanischer Formen, die erklären, warum sich das Inselinnere so anders anfühlt als die Küste. Es ist kein Strandbesuch und kein Spaziergang durch einen Ort, sondern ein Halt in der Höhe, wo das Wetter schnell wechseln kann. Seine Stärke liegt im Panorama und im Gefühl für die Größe der Landschaft.
Der Aussichtspunkt und die Ausblicke
Das begehrteste Bild ist die Silhouette des Roque Nublo vor der Gipfellandschaft. An klaren Tagen erscheint der Teide in Richtung Teneriffa und macht den Blick zu einer weiten Lesart der zentralen Kanaren. Nicht immer ist alles sichtbar: Wolken, Calima, Wind oder Nebel können den Horizont schließen. Deshalb lohnt es sich, mit flexiblen Erwartungen zu kommen und auch den Pinienwald, die Straße und das wechselnde Licht zu genießen.
Bergstraße zur Cumbre
Die Anfahrt erfolgt über Bergstraßen mit Kurven, Steigungen und Abschnitten, die konzentriertes Fahren verlangen. Man sollte die Strecke nicht nur nach Kilometern einschätzen: Von der Küste hinauf dauert es länger, als die Karte vermuten lässt, und auch die Abfahrt braucht Ruhe. Wer den Pico de las Nieves mit Tejeda oder dem Roque Nublo kombiniert, sollte genug Zeit zum Anhalten einplanen, ohne dem Tageslicht hinterherzufahren.
Kälte, Wind und gelegentlicher Schnee
Die Höhe ist spürbar. Selbst wenn es unten warm ist, kann es oben kalten Wind, Nebel oder einen deutlichen Temperaturabfall geben. Im Winter kann es in den hohen Lagen Gran Canarias gelegentlich schneien oder frieren. Eine zusätzliche Schicht Kleidung ist keine Übertreibung; hier versteht man den Unterschied zwischen Küste und Gipfel ganz unmittelbar.
Tipps für einen sicheren Besuch
Prüfe vor der Auffahrt die Wettervorhersage, fahre ohne Eile und halte nicht dort, wo du die Straße behinderst. Nimm Wasser, eine leichte warme Schicht, bequeme Schuhe und genügend Akku mit, wenn du weitere Punkte in der Cumbre ansteuern möchtest. Ist der Tag völlig zugezogen, erzwinge den Plan nicht: Der Gipfel gewinnt mit guter Sicht und verliert viel von seinem Sinn, wenn Nebel den Besuch auf einen kalten Halt ohne Landschaft reduziert.
Häufige Fragen
Fragen zu Pico de las Nieves
Ist der Pico de las Nieves kostenlos?
Ja. Der allgemeine Zugang zum Bereich des Aussichtspunkts ist frei. Es ist kein Eintritt nötig, doch der Besuch hängt stark von Straße, Wetter und Sicht am jeweiligen Tag ab.
Wie hoch ist der Pico de las Nieves?
Der Pico de las Nieves erreicht 1.949 Meter und gilt als höchster Punkt Gran Canarias.
Kann man vom Pico de las Nieves den Teide sehen?
Ja, an klaren Tagen ist der Teide auf Teneriffa zu sehen. Bei Calima, Wolken oder Nebel kann die Sicht stark eingeschränkt sein.
Braucht man warme Kleidung für die Auffahrt?
Es ist empfehlenswert. Oben kann es kalt oder windig sein, auch wenn an der Küste gutes Wetter herrscht, und im Winter können die Bedingungen deutlich rauer werden.
Mit welchen Orten lässt sich der Besuch gut verbinden?
Sehr gut mit [Roque Nublo](https://canarias.app/roque-nublo/) und [Tejeda](https://canarias.app/tejeda/), solange man Zeit für Bergstraßen und Wetterwechsel einplant.
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