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Caldera de Bandama (Gran Canaria): Route, Aussichtspunkt Pico und Anfahrt
Die Caldera de Bandama ist eine grosse vulkanische Senke zwischen Santa Brígida und Las Palmas de Gran Canaria. Bei einem Besuch sieht man den Krater vom Pico de Bandama aus; wer wandern möchte, kann auf einem Pfad bis zum Grund der Caldera hinabsteigen. Der Besuch ist kostenlos und besonders empfehlenswert, um die vulkanische Entstehung der Landschaft Gran Canarias zu verstehen, ohne sich weit vom Hauptstadtgebiet zu entfernen.
Was es ist und warum sich der Besuch lohnt
Die Caldera de Bandama gehört zu den klarsten Vulkanlandschaften Gran Canarias: eine grosse natürliche Schüssel, umgeben von Hängen, Weinbergen und verstreuten Siedlungen im Nordosten der Insel. Vom Pico de Bandama aus lässt sich der Krater in seiner ganzen Form erfassen, ebenso seine Beziehung zur Stadt, zur Küste und zu den mittleren Höhenlagen. Der Besuch eignet sich sowohl für einen kurzen Panoramastopp als auch für eine ruhigere Wanderung ins Innere der Caldera. Sein Wert liegt genau in dieser Mischung aus sichtbarer Geologie, Agrarlandschaft und Stadtnähe.
Anfahrt
Die Zufahrt erfolgt über die Strasse aus Richtung Tafira, Monte Lentiscal oder Santa Brígida, den Hinweisen nach Bandama und zum Gipfel folgend. Es handelt sich um eine Zone in den mittleren Höhenlagen, mit teils schmalen Strassenabschnitten und lokalem Verkehr, daher sollte man ohne Eile fahren. Für einen unkomplizierten Besuch fährt man zum Aussichtspunkt Pico de Bandama und betrachtet die Caldera von oben. Wer wandern möchte, sollte den Einstieg in den Pfad vorher lokalisieren und geeignetes Schuhwerk für vulkanischen Untergrund tragen.
Tipps für den Besuch
Den Aussichtspunkt kann man in bequemer Kleidung besuchen, der Abstieg zum Grund erfordert jedoch mehr Vorbereitung: Schuhe mit gutem Profil, Wasser und eine realistische Einschätzung des Rückwegs, der bergauf führt. An heissen Tagen sollte man die Mittagsstunden meiden, da es im Inneren der Caldera nur wenig durchgehenden Schatten gibt. Auch bei Dunst kann sich der Weg zum Pico lohnen, denn die Sicht kann sich zwischendurch öffnen. Bleibe auf den Wegen und respektiere die umliegenden Fincas; dies ist eine Naturlandschaft, aber auch ein bewohnter und genutzter Raum.
Die Wanderung
Despejado
Live-Wetter am Kraterrand. Der Boden liegt windgeschützt, staut aber die Hitze: im Sommer früh hinunter.
Orientierungsverlauf auf Basis der offiziellen Karten und der wichtigsten Wegpunkte; ersetzt keinen GPS-Track und keine Beschilderung vor Ort.
Kraterrand
Der Weg fällt vom Rand neben dem Pico de Bandama über einen gut markierten Erdweg ab, der sich nach und nach über das Kraterinnere neigt.
Abstieg in Serpentinen
Der Pfad windet sich den Hang hinab, mit Lavawänden und Vegetation über dem Kraterboden.
Kraterboden
Man erreicht den Boden, eine fruchtbare Senke von fast 200 m Tiefe mit altem Gehöft und Höhlen: der einzige bewohnte Krater Gran Canarias.
Zurück zum Rand
Rückweg auf demselben Pfad; der Aufstieg zurück ist der anstrengendste Teil, am besten in Ruhe und mit Wasser.
Ungefähre Entfernungen für den Abstieg zum Boden (hin und zurück). Wer mehr will, hängt die volle Runde um den Kraterrand an, etwa 7,5 km.
Häufige Fragen
Fragen zu Caldera de Bandama
Ist die Caldera de Bandama kostenlos?
Ja. Der Zugang zum Aussichtspunkt und zur Umgebung der Caldera ist frei. Für den Blick vom Pico de Bandama gibt es keinen allgemeinen Eintritt.
Kann man zum Grund der Caldera hinabsteigen?
Ja. Ein Pfad führt ins Innere hinab. Für den Abstieg braucht man geeignetes Schuhwerk, und man sollte bedenken, dass der Rückweg bergauf geht.
Wo liegt die Caldera de Bandama?
Sie liegt im Nordosten Gran Canarias, zwischen Santa Brígida und Las Palmas de Gran Canaria. Die Zufahrt erfolgt über die Gegend von Tafira und Monte Lentiscal.
Ist der Aussichtspunkt oder die Wanderung besser?
Für einen kurzen Besuch reicht der Aussichtspunkt Pico de Bandama. Wer die Vulkanlandschaft in Ruhe erleben möchte, bekommt auf der Route zum Grund eine andere Lesart des Ortes.
Wann war der letzte Ausbruch von Bandama?
Veröffentlichte Datierungen setzen die letzte eruptive Aktivität von Bandama auf etwa 2.000 Jahre vor heute, häufig wird ein Wert um 1.970 Jahre genannt. Deshalb gilt sie als eines der jüngsten vulkanischen Ereignisse Gran Canarias, auch wenn dies als geologische Schätzung zu verstehen ist.
Was kann man in der Nähe der Caldera sehen?
Ganz in der Nähe bieten sich der Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo, die Weinberge und Bodegas von Monte Lentiscal sowie ein Stopp in Santa Brígida an. Bei wenig Zeit kombiniert man den Pico de Bandama mit dem Jardín Canario; mit einem halben Tag kommen Ortskern und Wein dazu.
Wie lange dauert die Wanderung zum Grund?
Der Abstieg zum Grund ist nicht lang, aber der Rückweg führt bergauf und über vulkanischen Untergrund. Plane zwischen anderthalb und zwei Stunden ein, um hinabzugehen, dich in Ruhe umzusehen und zurückzukehren, mehr bei vielen Pausen. Schuhe mit gutem Profil und Wasser mitnehmen.
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