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Presa de Las Niñas (Gran Canaria): Route, Zelten und Anreise

Presa de Las Niñas (Gran Canaria): Route, Zelten und Anreise

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Presa de Las Niñas (Gran Canaria): Route, Zelten und Anreise

Auf einen Blick

Die Presa de Las Niñas ist ein Stausee in den Höhenlagen von Tejeda, umgeben von Kiefernwald und beliebt zum Spazierengehen, Picknicken und Übernachten im Zeltbereich mit Genehmigung des Cabildo. Es ist ein Naturausflug, kein Strand: Der Wasserstand schwankt stark, und der Stausee sollte mit Vorsicht behandelt werden.

Presa de Las Niñas (Gran Canaria): Route, Zelten und Anreise (Gran Canaria)
Foto: Markus G. Klötzer · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Was es ist und warum sich der Besuch lohnt

Die Presa de Las Niñas, auch als Presa de la Cueva de Las Niñas oder Majada Alta bezeichnet, gehört zu den bekanntesten Wasserlandschaften in den südwestlichen Höhenlagen Gran Canarias. Sie liegt in der Gemeinde Tejeda, am oberen Ende des Barranco de Majada Alta, im Umfeld des Parque Rural del Nublo. Der Reiz liegt nicht nur in der Staumauer, sondern im ganzen Ensemble: kanarischer Kiefernwald, wechselnde Ufer, Stille im Inselinneren und dieses Gefühl der hohen Insel, das stark mit der touristischen Küste kontrastiert. Der Ort lohnt sich für alle, die ein anderes Gran Canaria sehen möchten: langsamer, bergiger, weniger Strandkulisse. Der Stausee hängt vom Regen ab und sieht deshalb nicht immer gleich aus. In manchen Jahren ist er niedrig, in anderen bekommt er wieder eine eindrucksvolle Wasserfläche. Fahre also mit flexiblen Erwartungen hin: Der Besuch lebt von Landschaft, Spaziergang und Atmosphäre, nicht von garantiertem Wasserstand.

Route und Umgebung

Der häufigste Spaziergang ist eine einfache Rundtour im Bereich des Stausees, mit Varianten von etwa vier Kilometern je nach Startpunkt und gewähltem Verlauf. Es ist keine alpine Wanderung, aber natürliches Gelände: Erde, Kiefernnadeln, lose Steine und Abschnitte, die sich nach Regen verändern können. Am besten nimmst du die Runde langsam, schaust auf die Ufer, gehst in den Kiefernwald hinein und bekommst ein Gefühl dafür, wie Wasser diesen Teil der Insel geordnet hat. Die Gegend lässt sich gut mit einer Stausee-Route durchs Inselinnere verbinden, mit Chira und Soria als Nachbarn im grossen Wassersystem des Südwestens. Chira und Soria beeindrucken durch ihre Dimension, Las Niñas wirkt freundlicher und stärker als Erholungsraum. An feuchten Tagen rechtfertigen der Duft des Kiefernwaldes und das Licht zwischen den Ästen den Besuch auch dann, wenn der Stausee nicht voll ist. Starte ruhig und halte Abstand zu instabilen Ufern.

Zelten und Picknick: Regeln und Genehmigung

Rund um Las Niñas gibt es einen Freizeitbereich und eine Zeltzone im öffentlichen Nutzungsnetz der Insel, aber improvisieren sollte man hier nicht. Zum Zelten brauchst du eine Genehmigung des Cabildo de Gran Canaria über die offiziellen Reservierungskanäle. Prüfe Verfügbarkeit, aktuelle Bedingungen, Kapazität und mögliche Sperrungen, bevor du Zelt oder Ausrüstung einpackst. Das Gleiche gilt für Grillstellen, Kocher und die Nutzung des Freizeitbereichs: Saison, Waldbrandgefahr, Bauarbeiten, Wartung oder Wetterwarnungen können die Regeln ändern. Für ein Picknick am Tag ist die praktische Regel einfach: Wasser mitnehmen, sämtlichen Müll wieder mitnehmen, kein Feuer ausserhalb freigegebener Zonen machen und Zeiten sowie Hinweise des Personals respektieren. So einladend der Ort wirkt, er ist weder freies Gelände noch ein Binnenstrand. Ohne Genehmigung dort zu schlafen kann Probleme verursachen und belastet vor allem einen Ort, der an Wochenenden, Brückentagen und bei gutem Wetter stark genutzt wird. Prüfe deine Reservierung immer noch einmal am selben Tag.

Anreise

Am bequemsten erreichst du die Presa de Las Niñas mit dem Auto. Von Süden und Mogán führen kurvige Strassen ins Inselinnere hinauf, mit weiten Ausblicken; von den Höhenlagen lässt sie sich mit Tejeda, Ayacata und anderen Punkten des Parque Rural del Nublo verbinden. Die wichtigste Strassenreferenz ist die GC-605, die den Bereich des Stausees mit dem Inselinneren verbindet und entspanntes Fahren verlangt. Plane es nicht als schnellen Abstecher vom Strand: Die Kilometer täuschen, weil die Strecke Bergstrasse ist. Öffentliche Verkehrsmittel sind für einen flexiblen Besuch meist unpraktisch, besonders wenn du spazieren, picknicken oder mehrere Stauseen kombinieren möchtest. Mit Kindern oder Menschen, denen Kurven zusetzen, solltest du mehr Zeit einplanen, die heissesten Stunden meiden und die Rückfahrt nicht in die Nacht legen, wenn du die Strassen nicht gut kennst. Nimm ein geladenes Handy und eine offline gespeicherte Route mit.

Tipps für den Besuch

Geh mit bequemem Schuhwerk, Wasser und einer leichten Jacke los, auch wenn du aus einer warmen Küstenzone kommst. Die Höhenlagen ändern sich schnell: Wind kann aufkommen, die Temperatur fallen oder Nebel innerhalb weniger Minuten aufziehen. Behandle den Stausee nicht als Badezone. Wenn es keine klare Beschilderung gibt, die Baden erlaubt, ist es vernünftiger, nicht ins Wasser zu gehen. Die Ufer können schlammig sein, Abbrüche haben, Pflanzenreste enthalten und plötzlich tief werden. Für Fotos sind Morgen und später Nachmittag besser als die Mittagszeit, wenn der Kiefernwald die Schatten flach wirken lässt. Ist der Stausee sehr voll, respektiere Absperrungen und geschlossene Bereiche: Der starke Anstieg 2026 hat daran erinnert, dass solche Orte aktive Wasserinfrastruktur sind, keine Kulisse. Für eine runde Route kannst du Las Niñas mit Chira, Soria oder einem späteren Stopp in Tejeda kombinieren, aber rechne mit echten Fahrzeiten. Lass keinen Müll zurück, auch keinen organischen, und parke nur in erlaubten Bereichen.

Häufige Fragen

Fragen zu Presa de Las Niñas

Warum heisst sie Presa de Las Niñas?

Der Name geht auf den Ortsnamen Cueva de Las Niñas und die volkstümliche Bezeichnung des Gebiets zurück, das auch als Majada Alta bekannt ist. Eine einzige eindeutig dokumentierte Erklärung gibt es nicht. In der Umgebung kursieren zudem Erzählungen rund um den Pino de Casandra und die mündliche Tradition der Höhenlagen.

Wie ist der aktuelle Zustand der Presa de Las Niñas?

Der Zustand ändert sich stark je nach Regen. In trockenen Jahren kann sie niedrig oder fast leer wirken; nach den Regenfällen von 2026 füllte sie sich wieder sehr auffällig. Vor der Fahrt solltest du aktuelle Nachrichten, Hinweise des Cabildo und bei Unwettern auch den Strassenzustand prüfen.

Was wurde an der Presa de Las Niñas gedreht?

Die neuere Referenz war nicht House of the Dragon, sondern ein Dreh aus dem Game-of-Thrones-Universum im Zusammenhang mit A Knight of the Seven Kingdoms. 2026 beeinträchtigte der Wasseranstieg nach starken Regenfällen Kulissen und zwang dazu, die geplante Produktion in der Gegend neu zu organisieren.

Zu welcher Gemeinde gehört die Presa de Las Niñas?

Die Presa de Las Niñas liegt in der Gemeinde Tejeda, auch wenn sie über die Strassen stark mit dem Südwesten der Insel und der Route Richtung Mogán verbunden ist. Das erklärt die Verwechslung: Landschaftlich blickt sie zur Cuenca de Arguineguín, verwaltungstechnisch gehört sie aber zu Tejeda.

Kann man an der Presa de Las Niñas zelten?

Ja, aber nur in der ausgewiesenen Zone und mit vorheriger Genehmigung des Cabildo de Gran Canaria. Fahre nicht ohne Reservierung hin und gehe nicht davon aus, dass immer geöffnet ist: Kapazität, Arbeiten, Waldbrandgefahr, Wetter oder Wartung können die Nutzungsbedingungen jederzeit ändern.

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